(Computer‑)Gesellschaftskunde via Schulfunk
Eine Unterrichtseinheit des SDR zum digitalen Datenschutz, 1990
»Die Informationstechnik bewirkt eine umfassende und tiefgreifende Umgestaltung weiter Gebiete der Arbeitswelt der Gesellschaft und auch der privaten Lebensbereiche. […] Dem hat die Schule mit einer angemessenen Erweiterung ihrer Bildungsinhalte Rechnung zu tragen.«1
Mit diesen Worten leitete der Regierungsschuldirektor von Baden-Württemberg Rudolf Schampel 1991 ein Referat vor Tutor:innen ein, die künftig Lehrer:innen am Computer fortbilden sollten. In den 1980er Jahren wähnten sich Bildungspolitiker:innen, -expert:innen und Lehrer:innen am Beginn einer sozioökonomischen »Revolution« durch den Computer.
Ähnlich wie bei der Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert, so ein häufig gezogener Vergleich in dieser Zeit, werde sich die Form des Wirtschaftens und Arbeitens in den westlichen Ländern durch die »Informationsrevolution« grundlegend ändern. So prognostizierte zum Beispiel der kontrovers diskutierte Informatiker Klaus Haefner 1983, dass bis zum Jahr 2000 »40 bis 60 % aller Beschäftigten schwerpunktmäßig mit ›Informations-Produktion‹ im weiteren Sinne befaßt sein« und dabei hauptsächlich mit dem Computer arbeiten werden.2 Der Ort, an dem die Grundlagen für diese künftige »computerisierte« Gesellschaft3 gelegt werden sollten, war die Schule: Mit »informationstechnischer Grundbildung« (ITG) sollte sie Schüler:innen auf die Zukunft vorbereiten. Diese »Grundbildung« bezog sich auf zwei Bereiche: zum einen auf das Anwendungswissen zum Computer und zum anderen auf die Fähigkeit zur Medienreflexion. Sie sollte, so Haefner, dazu beitragen, dass das Bildungssystem keine künftige Zwei-Klassen-Gesellschaft aus »›Könnern in Informationstechnik‹ und den ›Außen-vor-stehenden‹ Laien« hervorbringe.4
Einen Einblick, wie sich Bildungspolitiker:innen und Lehrmittelautoren die Vermittlung von ITG vorstellten, gibt die im SWR-Archiv überlieferte Sendereihe »Informationstechnische Grundbildung«. Der vorliegende Text zeigt dies am Beispiel des Beitrags »Wer ist Albert Schneider?« von Wolfgang Meindl und Ludwig Graf aus dem Jahr 1990. Der 30-minütige Film ist im Rahmen einer Kooperation des SDR mit den Kultusministerien der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und des Saarlands entstanden und sollte Schüler:innen die Wichtigkeit des Datenschutzes in der digitalen Gesellschaft näherbringen. Wie versuchten die Filmemacher, auf welche potenziellen Gefahren des Computers für das Individuum und die Gesellschaft hinzuweisen? Und inwiefern warnten sie vor Ungleichheiten und Machtgefälle? Diesen Fragen soll im Folgenden nachgegangen werden.
Source profile
»Wer ist Albert Schneider?«, SDR, 1990. Schulfernseh-Film von Wolfgang Meindl und Ludwig GrafBeitrag einer Fernsehsendereihe zur Informationstechnischen Grundbildung (ITG), in Kooperation des SDR mit den Kultusministerien der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und des Saarlands
- Länge
- 30 Minuten
- Archiv
- SWR-Archiv Stuttgart
Entstehungszusammenhang des Sendebeitrags
Das Ziel, mittels ITG Schüler:innen auf die Computergesellschaft von morgen vorzubereiten, traf in den 1980er Jahren auf ein Schulsystem, das sich selbst noch auf die »Computerisierung« vorbereiten musste – und zwar materiell wie personell. Personal Computer waren noch teuer und kamen erst nach und nach in den schulischen Unterricht: erst an die Gymnasien und danach an Real- und Hauptschulen.5 Daneben waren vor allem kundige Lehrkräfte der Flaschenhals der informationstechnischen Grundbildung: Zwar hatte Baden-Württemberg 1984 als erstes Bundesland die Computer in seine Lehrpläne geschrieben: Schüler:innen in verschiedenen Fächern (ein separates Fach Informatik war nicht vorgesehen) sollten die »Einsatzmöglichkeiten des Computers zur Bearbeitung von Aufgaben aus verschiedenen Anwendungsbereichen« beurteilen lernen.6 Wohlweislich hatten die Verfasser:innen der Lehrplanreform deren Gültigkeit aber bis zur Erfüllung der personalen Anforderungen in den Schulen ausgesetzt. Studiengänge und -ergänzungen für angehende Lehrkräfte sowie ein Fortbildungsprogramm für Lehrer:innen sollten hier Abhilfe schaffen.7
Doch diese Maßnahmen konnten den Lehrkräftemangel in der ITG bis Ende der 1980er Jahre nicht beheben, wie es der Regierungsschuldirektor Schampel in seinem eingangs zitierten Referat beschrieb: »Trotz der Planung sehr unterschiedlicher Routen waren (und sind) dieselben Hindernisse aus dem Weg zu räumen: 1. Für die neuen Aufgaben standen kaum Lehrer bereit, die während ihrer Ausbildung auf diese Ziele und Inhalte vorbereitet worden waren […].«8
Aus diesem Grund starteten die Kultusministerien von Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und dem Saarland 1989 das Modell-Projekt »Medienverbund zur Lehrerfortbildung in Informationstechnischer Grundbildung«.9 In diesem Rahmen sollten Lehrkräfte ausgebildet werden, die als Tutor:innen und Multiplikator:innen andere Lehrkräfte in ITG wiederum fortbilden konnten. Die Tutoren waren zumeist interessierte, zum großen Teil männliche Mathematiklehrer, die sich freiwillig zur Teilnahme am Modellprojekt gemeldet hatten.10
Bei dem Projekt zur ITG-Fortbildung spielte der Vorläufer des Computers eine entscheidende Rolle: der Schulfunk. Hierzu entwickelte der SDR ab 1988 eine Fernseh-Sendereihe zur ITG. Die Reihe wurde seit 1989 bis 1991 nach und nach erweitert und wenigstens bis 1994 wiederholt ausgestrahlt. Sie richtete sich einerseits an Lehrer:innen, denen so Unterrichtskonzepte für die ITG nähergebracht werden sollten, und an Schüler:innen, in dem sie ein ITG-relevantes Thema »unterrichtsreif« vermittelte. Darüber hinaus richteten sich die Sendungen auch an »Eltern und interessierte Erwachsene«.11
Wer ist Albert Schneider? oder: Was Daten (fälschlich) über Individuen preisgeben
Ein Thema dieser Reihe war der Datenschutz im Computerzeitalter. Der Bundestag hatte zwar schon 1977 ein Bundesdatenschutzgesetz verabschiedet, doch dieses erlangte zu dieser Zeit noch wenig öffentliche Aufmerksamkeit. Dies änderte sich 1983 mit den Protesten gegen die für dieses Jahr angesetzte Volkszählung. Dabei handelte es sich um die erste Zählung, bei der die Behörden die erhobenen Daten auf Computern speicherten und verarbeiteten. Das war hochgradig umstritten, weil viele Bürger:innen fürchteten, dass mit den Daten Persönlichkeitsprofile erstellt werden könnten. Aus dem Streit ging schließlich das »Volkszählungsurteil« des Bundesverfassungsgerichts vom 15. Dezember 1983 hervor, das den Gesetzgeber und die Behörden dazu anhielt, das Datenschutzgesetz von 1977 zu novellieren bzw. zu implementieren.12
Im Mittelpunkt der ersten Hälfte des rund 30-minütigen Beitrags steht der titelgebende Albert Schneider, ein fiktiver älterer Angestellter in einem produzierenden Gewerbe. Anhand mehrerer kleiner Episoden zeichnen die Autoren mit dem Film einen Gegensatz zwischen einem pflichtbewussten und fürsorglichen Albert Schneider in der »realen Welt« und einem leistungsschwachen, unzuverlässigen und zum Teil betrügerischen Bild von Albert Schneider, das eine Zusammenführung vorhandener computerisierter Datensätze über Albert Schneider ergeben würde. So fühlt sich Schneider vom Computer unter Druck gesetzt, seine Stückzahlen in der Produktion zu erreichen, obwohl es ihm gesundheitlich nicht gut geht und er dennoch zur Arbeit kommt. Schließlich meldet er sich doch krank. An dem Tag leiht er sein vollgetanktes Auto seiner Tochter, die Vertreterin ist und es den ganzen Tag nutzt. So muss Schneider am nächsten Morgen das Auto bei der firmeneigenen Tankstelle auf seine Mitarbeiter-Karte volltanken, wodurch der Eindruck entsteht, er hätte am Krankheitstag »blau gemacht«.14
Rhetorisch wird im Beitrag gefragt: »Ist das menschenwürdig, wenn Albert Schneider fast verzweifelt, weil er sich durch irgendwelche Daten über ihn, die er gar nicht kennt, in irgendwelchen Computern bedrängt, ja bedroht sieht?«15 Im weiteren Verlauf erläutern die Autoren mithilfe von Gesetzestexten und Überblicksdarstellungen das Bundesdatenschutzgesetz – und beantworten so die eigene Frage: Nein, die Datenzusammenlegung sei rechtlich problematisch, und die Möglichkeiten zur Erstellung eines datengestützten Persönlichkeitsbildes müssten reguliert werden.
Im abschließenden Teil übertragen die Autoren schließlich die potenziellen datenschutzrechtlichen Gefahren der Computernutzung auf die Schule selbst. Als Beispiel dient eine fiktive anonyme Umfrage, in der Schüler:innen ihre Einstellung zur Schule und zu den Lehrkräften aufschreiben sollen. In einem der Fragebogen findet sich die Aussage einer, wie sich später herausstellt, scheinbar anonymen Verfasserin, die Lehrkräfte »DOOF« findet. Ein Lehrer will nun ihre Identität offenlegen, was ihm mithilfe der computerisierten Schuldateien mit wenigen Klicks gelingt. Er fragt in der Datenbank wenige Merkmale ab (Geschlecht, Religion und die Biologie-Note, weil die Schülerin angab, dass dies ihr Lieblingsfach sei) und grenzt seine Suche so auf die Autorin ein.16
Ein abschließendes Beispiel zeigt schließlich einen Lehrer, der ebenfalls mithilfe des Computers einen Schüler identifiziert, der zuvor die Lebensgefährtin des Lehrers mit dem Fahrrad angefahren hatte. Im Unterschied zu den Fällen zuvor bleibt hier der Sprecher aus dem Off stumm und überlässt den Zuschauer:innen die Beurteilung des Gezeigten.
Der Film »Wer ist Albert Schneider?« gibt einen aufschlussreichen Einblick, wie die gesellschaftspolitischen Auswirkungen des Einsatzes von Computern im Unterricht thematisiert werden konnten. Der Film bezeugt zum einen Mangel an Computer-Hardware (an der man das Thema auch hätte zeigen können) und an computeraffinen Lehrkräften.17 Die Filmreihe diente gewissermaßen als eine Ergänzung zur ITG-Ausbildung in den Schulen. Zudem erlaubt der Film einen Blick darauf, was die Schüler:innen aus Sicht der beteiligten Autoren über potenzielle gesellschaftspolitische Auswirkungen der Computernutzung wissen sollten.
Das zentrale Anliegen des Films, Schüler:innen für politische, ökonomische wie rechtliche Gefahren einer unregulierten Nutzung von computergespeicherten Daten zu sensibilisieren, repräsentiert dabei einen politischen Konsens, der sich erst nach und nach bis 1990 ausgebildet hatte. Nur wenige Jahre zuvor war bei der Einführung von Computern in die Lehrpläne in Landtagsausschüssen und im Kultusministerium noch gestritten worden, ob und wie gesellschaftspolitische Auswirkungen von Computern und insbesondere der Datenschutz in der Schule thematisiert werden sollten. Im Jahr 1990 war in Baden-Württemberg, aber auch darüber hinaus, die Frage nach dem »ob« mittlerweile unstrittig und das »Wie?« in den Vordergrund gerückt.18
Interessant ist bei diesem »Wie« auch die Perspektive bzw. die dargestellten Subjektpositionen der gezeigten Akteure. Sowohl Albert Schneider als auch die Schüler:innen erscheinen hier als machtlos. Und das in doppelter Hinsicht: zum einen mit Bezug auf den Computer selbst, der sie zum kontrollierbaren Objekt macht, und zum anderen mit Blick auf jene, die ihn nutzen (können). Der Computer und seine Datenverarbeitung erscheinen hier ausschließlich als Verstärker von Macht: Während die Schüler:innen mit ihren Daten den Lehrkräften ausgeliefert sind, wird Albert Schneider von seinem Arbeitgeber, einer Bank und potenziell dem Staat durchleuchtet. Die Autoren machen so deutlich, dass fehlender oder unzureichender Datenschutz das Potenzial hat, gesellschaftliche Ungleichheit zu verstärken.
Die gegenläufige Perspektive – nämlich dass der Computer auch als Instrument zur Herausforderung bestehender Machtstrukturen genutzt werden könnte19 – wird in dem Film nicht thematisiert. Augenfällig ist in dem Zusammenhang auch eine andere Aussparung: Obwohl der Film Geschichten von durch Computer verstärkter Hierarchien erzählt, werden Ungleichbehandlungen und Diskriminierungen, die auf soziologische Differenzkategorien zurückzuführen sind, kaum thematisiert. Die einzige Ausnahme bildet hier die von Albert Schneider eher beiläufig gemachte Bemerkung, der Computer auf der Arbeit könne erfassen, dass er aktuell weniger Stückzahlen habe als sonst – und der Arbeitgeber würde dies wiederum auf sein fortgeschrittenes Alter zurückführen und ihn deshalb entlassen.
Vermutlich von den Autoren unbeabsichtigt, erscheint der Computer hier nur ein einziges Mal als Verstärker bereits vorher bestehender Diskriminierungsstrukturen. Wahrscheinlich konzentrierten sich die Autoren im Film auf Fragen des Datenschutzes, weil an anderer Stelle auch im Kontext Schule die Rolle des Computers als potenzieller Verstärkungs- und Ausgangspunkt alter und neuer Ungleichheit längst diskutiert worden war. In »Wer ist Albert Schneider?« und in der Sendereihe finden diese Diskurse aber keinen Widerhall.
Der Widerhall der Sendung(sreihe) selbst lässt sich indes nur bedingt bestimmen. Ob, wie und in welcher Häufigkeit die Sendereihe im Unterricht tatsächlich zum Einsatz kam, lässt sich anhand des überlieferten Archiv-Materials leider nicht eindeutig rekonstruieren.20 Dass die Reihe durchaus gefragt war, belegen Nachfragen von Lehrkräften zu sendungsbegleitendem Unterrichtsmaterial ebenso wie die Tatsache, dass die Reihe wiederholt im SDR ausgestrahlt worden ist.21 Darüber hinaus fand sie bald auch Verbreitung über die am Projekt beteiligten Bundesländer hinaus: In der Zeitschrift »Praxis Schulfernsehen«, die Begleitmaterialien zum Schulfernsehen des WDR veröffentlichte, wurde im Dezember 1990 die Sendung in einem mehrseitigen Artikel für den Einsatz im Unterricht in Nordrhein-Westfalen beworben.22 Der Artikel benennt dabei auch die mit dem Beitrag verbundenen Lernziele und enthält Unterrichtsmaterial, das die Schüler:innen nach dem Film bearbeiten sollten.
So lässt sich zwar kein tatsächlicher Einsatz des Beitrags im Schulunterricht nachzeichnen, aber zumindest ein idealtypischer. Mit dem Beitrag sollten Lehrer:innen ihre Schüler:innen für den potenziellen Missbrauch computerverarbeiteter Daten sensibilisieren, vor potenziellen Gefahren für sie als Individuen warnen und sie auf ihre in dieser Zeit noch jungen Rechte aufmerksam machen. Die Sorge galt dabei vor allem der Entstehung eines gläsernen Arbeiters/Bürgers durch computergespeicherte Daten und der Gefahr eines potenziellen Machtgewinns und -missbrauchs durch Unternehmen und den Staat. Vor dieser Bedrohungskulisse erscheinen im Beitrag Bürger:innen und Arbeiter:innen gleich. Dass manche Gruppen von den Gefahren der computergestützten Datenverwertung mehr betroffen sein könnten und die Nutzung computergespeicherter Daten auch bestehende Ungleichheiten und Diskriminierungen in dieser Gruppe reproduzieren oder verstärken könnte (etwa durch computerunterstützte Auswahl- oder algorithmisierte Entscheidungsprozesse), thematisierten die Autoren in ihrem Beitrag nur beiläufig.
Footnotes
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1
Rudolf Schampel, Referat für die Tutoren-Einweisung zum Modellversuch »Medienverbund zur Lehrerfortbildung in informationstechnischer Grundbildung vom 11. und 12. April 1991«, Unternehmensarchiv des SWR, Bestand BN0034623, ITG – LFB – ZAG, Sitzungsprotokolle, Materialien.
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2
Zitiert nach Klaus Haefner, Die neue Bildungskrise. Herausforderung der Informationstechnik an Bildung und Ausbildung, Basel u.a. 1983, S. 148.
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3
Ebd., S. 9.
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4
Ebd., S. 20.
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5
In Baden-Württemberg wurden erst die Gymnasien und dann die anderen Schulformen mit Computern ausgestattet. Siehe Ministerium für Kultus und Sport Baden-Württemberg (Hg.), Neue Medien und moderne Technologien in der Schule. Stand, Ziele, Maßnahmen, Stuttgart 1984, S. 41-43.
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6
Zitiert aus dem allgemeinen Erziehungs- und Bildungsauftrag des Fachs Mathematik, das an Gymnasien das »Leitfach« für die informationstechnische Grundbildung war: Ministerium für Kultus und Sport Baden-Württemberg (Hg.), Bildungsplan für das Gymnasium der Normalform, Bd. 1, Villingen-Schwenningen 1984, S. 774.
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7
Ministerium für Kultus und Sport Baden-Württemberg (Hg.), Neue Medien und moderne Technologien in der Schule, S. 37-41.
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8
Unternehmensarchiv des SWR, 9.BN0034623: ITG – LFB – ZAG, Sitzungsprotokolle, Materialien, Schampel, Referat für die Tutoren-Einweisung zum Modellversuch »Medienverbund zur Lehrerfortbildung in Informationstechnischer Grundbildung« von Rudolf Schampel vom 11.04.1991.
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9
Unternehmensarchiv des SWR, 9.BN0034623: ITG – LFB – ZAG, Sitzungsprotokolle, Materialien, Sitzungsprotokolle der Zentralen Arbeitsgemeinschaft für Informationstechnische Grundbildung (ZAG ITG).
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10
Unternehmensarchiv des SWR, 9.BN0034623: ITG – LFB – ZAG, Sitzungsprotokolle, Materialien, Schampel, Referat für die Tutoren-Einweisung zum Modellversuch »Medienverbund zur Lehrerfortbildung in Informationstechnischer Grundbildung« von Rudolf Schampel vom 11.04.1991.
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11
Unternehmensarchiv des SWR, BF0007094: Medienerziehung/ Sendereihen: Computer und Schule, Computertreff, Informationstechnische Grundbildung, Zusammenfassung »lTG. für alle! Lehrer, Eltern und interessierte Erwachsen« von Karl Markus Ritter.
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12
Zum Volkszählungsstreit u.a. Jonathan Voges, Die Angst vor der Datendiktatur. Die Volkszählung in den 1980er Jahren und ihre Gegner, in: Cornelia Rauh/Dirk Schumann (Hg.), Ausnahmezustände. Entgrenzungen und Regulierungen in Europa während des Kalten Krieges, Göttingen 2015, S. 177-192. Siehe auch Larry Frohman, »Only Sheep Let Themselves be Counted.« Privacy, Political Culture, and the 1983-87 West German Census Boycotts, in: Meik Woyke (Hg.), Wandel des Politischen: Die Bundesrepublik Deutschland während der 1980er Jahre, Bonn 2013, S. 339-383.
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13
Ludwig Graf, Von der Dampfmaschine zum Microchip. Sendebeitrag im ZDF vom 24.09.1984, in: YouTube https://www.youtube.com/watch?v=apCurpYtVCg.
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14
Ludwig Graf/Wolfgang Meindl, Wer ist Albert Schneider? SDR-Beitrag vom 10.12.1990, Min. 9.45-13.00.
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15
Graf/Meindl, Wer ist Albert Schneider? SDR-Beitrag vom 10.12.1990, Min. 16:37-16:49.
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16
Ebd., Min. 26:03-27:03.
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17
Für einen detaillierten Überblick zu diesen Engpässen, siehe Tim Schinschick, Teaching for the computerized tomorrow.Computer literacy programs and teacher training in Baden-Württemberg in the 1980s, in: Gleb Albert u.a. (Hg.), Worlds of Digital Labour (i.E.).
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18
Ebd.
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19
Siehe beispielsweise Julia Erdogan, Avantgarde der Computernutzung. Hackerkulturen der Bundesrepublik und der DDR, Göttingen 2021.
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20
Für diesen Beitrag wurde vor allem das einschlägige Material des SWR-Archivs analysiert, siehe Unternehmensarchiv des SWR, 9.BN0034623: ITG – LFB – ZAG, Sitzungsprotokolle, Materialien, Sitzungsprotokolle der Zentralen Arbeitsgemeinschaft für Informationstechnische Grundbildung (ZAG ITG).
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21
Ebd.
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22
Peter Joachim Reichard/Klaus Peter Schwarz, Wer ist Albert Schneider?, in: Praxis Schulfernsehen 174/1990, S. 39-43.